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Bauarbeiten am Bahnhof Quakenbrück haben begonnen: Bahnsteig II wird saniert

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Ende vergangener Woche haben die Bauarbeiten am Bahnhof Quakenbrück begonnen. Die Deutsche Bahn ertüchtigt in einem ersten Schritt den Bahnsteig II, der aktuell von der NordWestBahn angefahren wird. Im Zuge der Sanierung wird der Bahnsteig modern in Form der übrigen Haltepunkte an der Regionalbahnstrecke ausgebaut. Dabei soll auch das aufstehende marode Warte- und Treppenhaus abgerissen werden.

 

Die Bauarbeiten haben begonnen: hocherfreut zeigte sich darüber die CDU-Fraktion, die den Baufortschritt vor Ort begutachtete.

Die Bauarbeiten haben begonnen: hocherfreut zeigte sich darüber die CDU-Fraktion, die den Baufortschritt vor Ort begutachtete.

Die CDU-Quakenbrück machte sich jetzt vor Ort zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Reinhold Coenen und dem Samtgemeindebürgermeister Reinhard Scholz ein Bild vom Baufortschritt. CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Calderone zeigte sich hocherfreut über die gestartete Maßnahme: „Die Modernisierung der Bahnsteige ist der Beginn eines ganzen Maßnahmenkataloges, der in den nächsten Jahren das städtebauliche Bild am Bahnhof Quakenbrück nachhaltig verbessern wird.“ So seien von Seiten der Deutschen Bahn Gleisbauarbeiten angekündigt, die das bereits erstellte Ausweichgleis vor dem ehemaligen Güterbahnhof an das Streckennetz anschließen werden. Außerdem liefen die Vorbereitungen für die Sanierung des durch die Stadt Quakenbrück erworbenen Bahnhofsgebäudes auf vollen Touren. Im nächsten Jahr sei hier mit dem Beginn der Baumaßnahme zu rechnen, um die Gebäudesubstanz zu erhalten und dort einen kulturelles Zentrum einzurichten.

Ein Dank gelte der Unterstützung durch MdL Coenen und Bürgermeister Scholz, die sich in Hannover für die Durchführung der aktuellen Baumaßnahme stark gemacht hatten. Insbesondere das Argument, dass Quakenbrück rechtzeitig zum Stadtjubiläum 2010 ein ansprechendes Entree für Bahnreisende erhalten solle, habe überzeugt.

Scholz berichtete auch von äußerst positiven Gesprächen, die mit der Deutschen Bahn bezüglich eines Ankaufes der rund zehn Hektar großen Bahnbrache geführt werden. Perspektivisch solle die gesamte Brache durch Grünanlagen, Wohnbebauung und Gewerbeansiedlung reaktiviert werden.



Kommentare

Comment von Werner Ballmann
Datum: 22. November 2009, 12:38

Liebe CDU – Mitglieder !
Für die dringend notwendigen Umgestaltungsmaßnahmen im Bahnhofsbereich der Stadt Quakenbrück wünsche ich Ihnen ein gutes Gelingen ! Bei meinem gestrigen Besuch der Stadt hat mich der desolate Zustand des Bahnhofsgebäudes und seiner Umgebung doch sehr erschreckt, kenne ich doch den Bahnhof noch aus besseren Zeiten und zwar von meinen zahlreichen Bahnfahrten nach Osnabrück in den 50er, 60er und der ersten Hälfte der 70er Jahre, in denen es in diesem Bereich deutlich geschäftiger zuging und weniger trist aussah. In Ihre Maßnahmen zur städtebaulichen Erneuerung in Quakenbrück müssten aber auch andere Bereiche der Stadt einbezogen werden, so z.B. die komplette Bahnhofstraße und die Hasearme im Innenstadtbereich. Sie haben durch die Hasearme ein tolles Gestaltungspotential für die innerstädtischen Bereiche, das sie in Quakenbrück leider nicht in optimaler Weise nutzen. Nehmen Sie es mir bitte nicht übel, aber in puncto Ortsgestaltung kann die Stadt Quakenbrück von Bersenbrück, das ich mir auf meiner gestrigen Fahrt durchs Artland ebenfalls näher angesehen habe, einiges lernen. Dabei sind, wie ich meine, die städtebaulichen Voraussetzungen für eine interessante Ortsgestaltung in Quakenbrück viel günstiger.

Herzliche Grüße von

W. Ballmann

aus Rastede

Comment von Christian Calderone
Datum: 29. November 2009, 19:09

Sehr geehrter Herr Ballmann,

besten Dank für Ihren Eintrag auf unserer Seite. Schön, dass Gäste unserer Stadt diese Möglichkeit des Meinungsaustausches auf den Seiten der CDU-Quakenbrück nutzen.

Sie haben recht: die Stadt Quakenbrück birgt im Bereich der Stadtentwicklung durchaus Herausforderungen. Dies gilt für die von Ihnen angesprochene Revitalisierung der Bahnbrache und für die Innenstadtentwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Hasearme sowie – zusätzlich – auch für Teile der Quakenbrücker Neustadt von den alten Kasernenanlagen im Osten bis hin zur Tilsiter Straße im Westen.
Diese Probleme sind erkannt und werden sukzessive abgearbeitet: im Bereich der Neustadt arbeiten wir mit Hochdruck an der Sanierung von Gebäuden, Straßen und Plätzen und einer Verbesserung des Sozialgefüges und in der Alstadt investieren wir noch in diesem Jahr in den Marktplatz. Die beginnenden Bauarbeiten am Quakenbrücker Bahnhof haben Sie ja selber in Augenschein genommen. Es folgt dort ab 2010 eine Sanierung des Bahnhofsgebäudes und eine Umwandlung zum Kulturzentrum. Im Zuge dessen wird auch der Bahnhofsvorplatz umgestaltet. Aktuell laufen ebenfalls Verhandlungen mit der Bahn über den Ankauf der von Ihnen angesprochenen Bracheflächen, die rund 10 Hektar Fläche umfassen. Hier sollen (mittelfristig nach Sanierung des Bahnhofsgebäudes) Alt- und Neustadt von Quakenbrück besser verbunden werden, Flächen für Wohnen, Arbeiten und Erholen entstehen.

Ich mache Ihnen einen Vorschlag: kommen Sie noch einmal nach Quakenbrück im Jubiläumsjahr 2010, schauen Sie sich die positive Entwicklung in der Neustadt an, den umgestalteten Marktplatz und die beginnenden Bauarbeiten am Bahnhof. Dies alles gerne mit einem Vertreter der CDU, der Ihnen sicher weitergehende Informationen geben kann.

Mit den besten Grüßen,
Christian Calderone.

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