Hans-Gert Pöttering

Präsident des Europäischen Parlaments a.D.

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Lebenslauf

 
  bild_poettering_vorlage.jpg Dr. Hans-Gert PÖTTERING, MdEP
Präsident des Europäischen Parlaments a.D.
Hans-Gert Pöttering wurde am 15. September 1945 in Bersenbrück (Niedersachsen, Deutschland) geboren. Seinen Vater, der in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges gefallen ist, hat er nie kennen gelernt. Dieses persönliche Schicksal hat maßgeblich sein politisches Engagement und seinen Weg in die Europapolitik mitbestimmt. Hans-Gert Pöttering hat zwei Söhne, Johannes und Benedict.
  AUSBILDUNG UND STUDIEN

 

  • Nach dem Abitur (1966) zwei Jahre Wehrdienst, Reserveoffizier
  • Studium der Rechtswissenschaften, Politik und Geschichte an den Universitäten Bonn
  • und Genf sowie an dem dortigen Institut des Hautes Études Internationales (1968-1973)
  • Studienaufenthalt an der Columbia University in New York (1971)
  • Erstes juristisches Staatsexamen (1973)
  • Promotion zum Dr. phil. (1974)
  • Zweites juristisches Staatsexamen (1976)

BERUFSTÄTIGKEIT

  • Wissenschaftlicher Angestellter (1976-1979)
  • Berufung zum Lehrbeauftragten der Universität Osnabrück (1989)
  • Berufung zum Honorarprofessor (1995)

POLITISCHE TÄTIGKEITEN

  • Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. (seit 2010)
  • Mitglied des Europäischen Parlaments seit der ersten Direktwahl (seit 1979)
  • Präsident des Europäischen Parlaments (16. Januar 2007 – 14. Juli 2009)
  • Mitglied im Präsidium der Europäischen Volkspartei (EVP) und der CDU (2007-2009)
  • kooptiertes Mitglied im Bundesvorstand der CDU Deutschlands (seit Juli 2009)
  • Kreisvorsitzender der CDU im Landkreis Osnabrück seit September 1990
  • Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Bersenbrück (1974-1980)
  • Kreisvorsitzender der Jungen Union im Landkreis Osnabrück (1974-1976)
  • Europapolitischer Sprecher der Jungen Union Niedersachsen (1976-1980)
  • Landesvorsitzender der Europa-Union Niedersachsen (1981-1991)
  • Präsident der Europa-Union Deutschland (1997-1999)
  • Fraktionsvorsitzender der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) und europäischer Demokraten (EVP-ED) im Europäischen Parlament (1999 – 2007)
  • Stellv. Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament (1994-1999)
  • Vorsitzender des Unterausschusses ‘Sicherheit und Abrüstung’ des Europäischen Parlaments (1984-1994)
  • Leitung der Arbeitsgruppe ‘Regierungskonferenz 1996′ von EVP und EVP-Fraktion, deren Vorschläge die Grundlage der EVP-Position für den Vertrag von Amsterdam darstellten (1994-1996)
  • Leitung der Arbeitsgruppe ‘Erweiterung der Europäischen Union’ von EVP und EVP-Fraktion (1996-1999)

AUSZEICHUNGEN

  • Ehrenbürger der Stadt Bersenbrück
  • Konsul-Penseler-Preisträger des Artland-Gymnasiums Quakenbrück
  • Schuman-Medaille der EVP-Fraktion
  • Großer Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland
  • Großes Ehrenzeichen der Republik Österreich
  • ‘Mérite Européen en or’, Luxemburg
  • Europäischer Ehrensenator
  • "Europa-Abgeordneter des Jahres 2004", Auszeichnung der Zeitung ‘European Voice’
  • Ehrendoktor der BabeÅŸ-Bolyai-Universität in Cluj-Napoca (Klausenburg), Rumänien
  • Ehrendoktor der Universität Opole (Oppeln), Polen
  • Ehrendoktor der Warmia und Mazury Universität Olsztyn (Allenstein), Polen
  • Großkreuz des päpstlichen Gregoriusordens
  • Großer Verdinestorden der Königin Jelena mit Stern und Schulterband, Kroatien

VERÖFFENTLICHUNGEN

  • Adenauers Sicherheitspolitik 1955-1963. Ein Beitrag zum deutsch-amerikanischen Verhältnis, Düsseldorf 1975
  • Die vergessenen Regionen: Plädoyer für eine solidarische Regionalpolitik in der Europäischen Gemeinschaft (Hans-Gert Pöttering und Frank Wiehler), 1983
  • Europas vereinigte Staaten – Annäherungen an Werte und Ziele, 1993 (Ludger Kühnhardt und Hans-Gert Pöttering)
  • Kontinent Europa: Kern, Übergänge, Grenzen, Osnabrück 1998 (Ludger Kühnhardt und Hans-Gert Pöttering)
  • Weltpartner Europäische Union, 2001 (Ludger Kühnhardt, Hans-Gert Pöttering)
  • Von der Vision zur Wirklichkeit. Auf dem Weg zur Einigung Europas, Bonn 2004
  • Im Dienste Europas, Bonn 2009

PERSÖNLICHES

Aus Interesse am Dialog der Kulturen seit 1999 in den Sommerferien informelle Reisen in Länder der arabisch-islamischen Welt:

  • 1999 Libanon, Syrien, Jordanien
  • 2000 Algerien, Marokko
  • 2001 Libyen, Tunesien
  • 2002 Saudi-Arabien, Dubai
  • 2003 Kuwait, Katar, Bahrain
  • 2004 Jemen, Ägypten, Oman
  • 2005 Iran
  • 2007 Palästina / Gaza
  • 2008 Oman

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