Startseite
—————————————————-
Pressemitteilung – CDU Klausurtagung 14/15.01.2012
Â
Schuldenbremse in Glandorf
CDU will die geplante Neuverschuldung deutlich verringern
Im Haushaltsentwurf der Gemeinde Glandorf stehen für 2012 neue Schulden von 1,2 Millionen Euro. „Das sind bei 6.800 Einwohnern fast 180 Euro pro Bürger“, rechnet Reinhard Lefken den Fraktions- und Vorstandsmitgliedern am Wochenende anlässlich ihrer Klausurtagung in der Landvolkhochschule in Oesede vor.
In Glandorf wird in diesem Jahr ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut. Die Kosten belaufen sich, einschließlich der Innenausstattung, auf rund 1,5 Millionen Euro. Dieser Betrag lässt sich natürlich nicht aus den laufenden Einnahmen bestreiten. Ohne einen Kredit aufzunehmen geht es nicht, da sind sich die CDU-Politiker einig. Ihr Ziel: Durch Einsparungen im Haushalt soll die Kreditaufnahme auf 900.000 Euro reduziert werden. Eine weitere Verringerung der Kreditaufnahme will man auf der Einnahmeseite des Haushaltes erreichen, indem der alte Sportplatz am Laudiek und auch das alte Feuerwehrhaus möglichst zum Jahresende verkauft werden.
Innerhalb der CDU-Fraktion gibt es genaue Vorstellungen über die erforderlichen Sparmaßnahmen, diese betreffen vor allem Investitionen, die nicht zwingend erforderlich erscheinen. Der Rotstift gilt den von der Verwaltung gewünschten Umbauten im Rathaus sowie einer Reihe von Ausrüstungswünschen der Feuerwehren und der Schulen. Über Einzelheiten soll in den nächsten Wochen mit den Betroffenen gesprochen werden.
„Die Wünsche sind immer größer als die Möglichkeiten. Wir müssen im Gespräch die Grenzen des Möglichen erkennbar werden lassen“, sagt der Fraktionsvorsitzende, Hubert Pöhler. „Schulden von heute sind Probleme von morgen. Wer das nicht versteht“, so Pöhler, „der braucht nur in die Länder zu schauen, über die im Rahmen der Eurokriese gesprochen wird. Wir stehen in der Verantwortung gegenüber kommenden Generationen und wollen politisch handlungsfähig bleiben.“
Glandorf braucht Raum für neue Häuser
Neben dem Haushalt will die CDU-Fraktion einen Schwerpunkt im Wohnungsbau setzen. Benötigt werden einerseits Neubauflächen und andererseits Anreize zum Erwerb von Altimmobilien im Innenbereich durch junge Familien. Der Landtagsabgeordnete Martin Bäumer berichtet von Programmen aus Gemeinden in Baden-Württemberg. Mit diesen Programmen will sich die CDU-Fraktion intensiv beschäftigen. „Das mindert den Druck bezüglich der Ausweisung eines neuen Baugebietes und reduziert den Flächenverbrauch“,
stellt Martin Bäumer heraus. Außerdem werde damit langfristig vermieden, dass im Ortskern Leerstände entstehen.
Â
„Unabhängig davon braucht Glandorf ein Neubaugebiet für 15-20 Häuser. Größer muss es nicht sein, denn der demographische Wandel geht auch an Glandorf nicht vorbei und deshalb wird voraussichtlich auf Jahrzehnte kein weiteres Neubaugebiet erforderlich sein“, betont der Vorsitzende des Bau- und Planungsausschusses, Josef Wulfert. Auf Wunsch der Fraktion sollen die neuen Flächen an bereits bestehende Baugebiete angrenzen. Josef Wulfert will, gemeinsam mit dem Bürgermeister, in den nächsten Wochen Gespräche mit potentiellen Verkäufern führen.
Auch die verfügbaren Gewerbeflächen werden in Glandorf knapp. Im Flächennutzungsplan von 2005 sind allerdings noch ausreichend Gebiete ausgewiesen. Auch hier sind im Laufe des Jahres Gespräche mit den potentiellen Verkäufern zu führen.
 Arbeitsschwerpunkte der laufenden Ratsperiode
Ein weiterer Themenblock der Klausurtagung von Vorstand und Fraktion der CDU Glandorf war neben der Haushaltsberatung die Planung und Festlegung der Arbeitsschwerpunkte innerhalb der laufenden Ratsperiode bis 2016.
 Ortskern, Thieplatz und Hallenbad sollen attraktiver werden, neben der Energieeinsparung in den öffentlichen Gebäuden will man auch neue Standorte für Windenergie festlegen und sich um die Erhaltung der Straßen kümmern. Im sozialpolitischen Bereich sind den Christdemokraten die Kinderbetreuung, die Erhaltung der Grundschule in Schwege, eine leistungsfähige Oberschule und deren enge Verbindung zu Glandorfer Unternehmen wichtig. „Wir wollen weiterhin sicherstellen, dass jede Absolventin und jeder Absolvent der Ludwig Windthorst Schule auch einen Arbeitsplatz finden“ betonen Bernadette Geistkämper und Michael Brandmann, die Vorsitzenden vom Schul- bzw. Sozialausschuss.
Hier finden Sie einige Bilder der Klasurtagung:Â Â










