Präsident Pöttering fordert die sofortige Freilassung von Aung San Suu Kyi
vom 17.06.2009
In Reaktion auf die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Inhaftierung und dem Prozess gegen die Trägerin des Friedensnobelpreises, Aung San Suu Kyi, gab der Präsident des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering, folgende Erklärung ab:
„Da das Gerichtsverfahren gegen Aung San Suu Kyi am 26. Juni wieder aufgenommen werden soll, fordere ich die Militärmachthaber in Myanmar auf, sie unverzüglich und ohne Auflagen freizulassen. Sie wurde am 14. Mai unter dem Vorwurf verhaftet, gegen die Bedingungen ihres Hausarrests verstoßen zu haben. Dies ist ganz offenkundig ein Vorwand, sie weiterhin in Haft zu halten, da im Jahr 2010 Wahlen stattfinden, an denen sich mehrere Parteien beteiligen.
Ich fordere ein faires und transparentes Verfahren nach international anerkannten Standards. Dazu gehört auch, dass die Medien uneingeschränkt darüber berichten können und dass sämtliche Zeugen zugelassen werden.
Das Europäische Parlament als Garant für die Werte Demokratie und Freiheit, für die die Europäische Union weltweit ein leuchtendes Beispiel ist, bekräftig erneut seine uneingeschränkte Unterstützung für Aung San Suu Kyi und erklärt sich voll und ganz solidarisch mit ihr. Diese mutige Frau verkörpert die großen Hoffnungen ihres Volkes auf eine freie Zukunft in Wohlstand.“
Für weitere Informationen:
Jesús Gómez GSM: +32 498 983 309
www.europarl.europa.eu/president
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